Backup ist nur mit Restore eine Sicherung
Eine erfolgreiche Sicherungs-Aufgabe bedeutet nicht automatisch, dass eine Wiederherstellung funktioniert. Fehlerhafte Berechtigungen, unvollständige Datenbanken, beschädigte Dateien, fehlende Verschlüsselungsschlüssel oder nicht dokumentierte Abhängigkeiten können einen Restore verhindern.
Deshalb prüfen wir unter anderem
- Wurde die Sicherung vollständig erstellt?
- Sind die Sicherung-Dateien integritätsgeprüft?
- Lassen sich einzelne Dateien wiederherstellen?
- Kann eine komplette virtuelle Maschine gestartet werden?
- Funktioniert die Wiederherstellung eines LXC-Containers?
- Ist die Nextcloud-Datenbank konsistent?
- Sind Konfigurationen und Apps vorhanden?
- Wie lange dauert die Wiederherstellung?
- Welche Schritte müssen im Notfall durchgeführt werden?
Die Ergebnisse werden dokumentiert, damit Sie nicht nur wissen, dass ein Sicherung vorhanden ist, sondern auch, wie eine Wiederherstellung abläuft.
Schutz vor Hardwaredefekt und Ransomware
Eine einzige Sicherung auf demselben Server schützt nicht ausreichend vor einem Hardwaredefekt, einem kompromittierten System oder versehentlich gelöschten Daten. Deshalb sollten Backup-Ziele möglichst getrennt vom Produktivsystem betrieben werden.
Proxmox Backup Server unterstützt unter anderem Offsite-Synchronisation, Verschlüsselung, Integritätsprüfungen und Wiederherstellungen. Diese Funktionen können helfen, die Auswirkungen eines Angriffs zu begrenzen, ersetzen aber keine umfassende Sicherheitsstrategie mit getrennten Zugängen, geeigneten Berechtigungen und geprüften Wiederanlaufverfahren.
Wir berücksichtigen deshalb
- Getrennte Backup-Ziele.
- Unterschiedliche Zugriffsrechte.
- Verschlüsselte Übertragung und Speicherung.
- Mehrere Backup-Generationen.
- Offsite- oder Cloud-Kopien.
- Regelmäßige Verifizierungsjobs.
- Schutz der Sicherungs-Infrastruktur selbst.
- Dokumentierte Notfallkontakte und Wiederanlaufpläne.